Sitzen Sie auch zu viel und wünschen Sie sich mehr Bewegung im Alltag? So ging es mir vor einiger Zeit, und ich fragte mich, wie ich regelmäßige Spaziergänge in meine Arbeitsabläufe integrieren könnte.
Das war die Geburtsstunde meiner Idee Walk & Talk, Englisch für Fortgeschrittene (B1/B2). Warum nicht rausgehen in die Natur anstatt am Tisch zu sitzen? Draußen lässt es sich mindestens so gut Englisch reden. Also startete ich einen Aufruf und 5 Frauen meldeten sich an. Nach einer munteren Kennenlernrunde verlagerten wir alle weiteren Gespräche nach draußen – Gespräche zu einem von mir vorgegebenen Thema mit unterstützenden Fragen auf einer kleinen Karte. Natürlich konnten die Teilnehmerinnen auch über alles andere sprechen, was ihnen in den Sinn kam.
Fünfundvierzig Minuten später begann der zweite Teil des Treffens: die Feedbackrunde. Hier haben wir auf dem Whiteboard zusammengetragen, welche neuen Vokabeln gefallen sind. Gemeinsam haben wir unterwegs gemachte Fehler korrigiert und Gelerntes in der nächsten Stunde spielerisch wiederholt.
Mein Eindruck war, dass die Gespräche in Zweiergruppen und das Gehen locker machen, und Lernen passiert quasi nebenbei. Die Themen sind ihnen jedenfalls nie ausgegangen. Sie selbst fanden das ganze Konzept ideal und wollen bald wieder mitmachen. Mir hat’s auch ganz viel Spaß gemacht!
Und was sagt die Forschung zur Wirkung der Natur auf den Menschen?
Natürliche Elemente wie Bäume, Wiesen oder Wasser aktivieren das parasympathische Nervensystem, das für Entspannung zuständig ist. Dies senkt den Stresspegel und steigert die Aufmerksamkeit. Gleichzeitig wechseln sich Farben, Geräusche und Gerüche ständig ab. Diese Vielfalt regt das Gehirn an, neue Informationen besser zu verarbeiten und kreative Ideen zu entwickeln. (claudia böschel 2026).
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